Den Schweinehund besiegen

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Täglich begegnen wir unseren inneren Schweinehund, egal ob es sich um wichtige Pflichten handelt (Steuererklärung!) oder um Kleinigkeiten, wie den Haushalt. Dabei sind die Aufgaben oft gar nicht so unangenehm, wie anfangs gedacht. Diese drei Tipps sollen helfen, den Schweinehund endlich zu besiegen.

 

Denke darüber nach, warum man bestimmte Aufgaben aufschiebt

Oft hilft es beim ersten Anflug von Aufschieberitis sich einmal Gedanken zu machen, warum man bestimmte Aufgaben nicht erledigen möchte. Sobald man sich darüber im Klaren ist, warum einem die Aufgabe schwer fällt – zum Beispiel geht es um ein Thema das einen nicht interessiert (Steuererklärung!) – hilft es, genau zu visualisieren, was man denn so unangenehm daran findet. Hier können einigen schon die erste Hürde genommen werden, da es in der groben Vorstellung meistens schlimmer wirkt, als wenn man sich genauer Gedanken darüber macht. In einem zweiten Schritt kann man sich vorstellen, wie man gerade dabei ist, die unliebsame Aufgabe zu erledigen. Dabei hilft es, diese Vorstellung mit einer positiven Einstellung zu verbinden oder sich das tolle Gefühl ins Gedächtnis zu rufen, wie es ist, eine belastende Aufgabe endlich abgeschlossen zu haben.

 

Kleine Aufgaben sofort erledigen

Bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt, die Post oder das Beantworten von Nachrichten oder Emails sollte man sich gar nicht die Zeit lassen, über die anstehende Aufgabe nachzudenken – und damit negative Gefühle oder Faulheit aufkommen zu lassen – sondern erledigt diese am besten gleich. Eine Zeit lang habe ich mir kleine Notizzettel geschrieben, welche Emails noch beantwortet oder welche Briefe abgeheftet werden müssen. Das Aufnotieren hat mich zum Teil fast mehr Zeit gekostet, als wenn ich die Nachricht einfach direkt beantwortet hätte. Zudem wuchs der Notizzettelberg immer mehr. Zwar behelfe ich mir immer noch mit den kleinen Notizen, aber es tut gut, bestimmte Aufgaben ohne wenn und aber direkt zu erledigen.

 

Große Aufgaben in Teilschritte zerlegen

Bei größeren Aufgaben ist vorab eine Strukturierung sehr hilfreich. Oftmals ist die Motivation da, aber das Schwierige ist, den Anfang zu finden, da man nicht weiß, wo man anpacken soll. Wie bei einer Seminararbeit für die Uni kann man ein Projekt in mehrere übersichtliche Kapitel oder Schritte einteilen. Was muss unbedingt zuerst gemacht werden? Welche Etappen folgen darauf und warum? Wichtig ist zudem, sich einen Zeitrahmen zu setzen, wann welcher Schritt erledigt werden soll. Dabei fängt man am besten mit dem an, wo man die meiste Motivation hat und arbeitet sich damit Schritt für Schritt zum Ziel.

Mir selbst haben diese Tipps geholfen, während zwei Jobs und einem Studium noch meine Hochzeit zu planen. Sicherlich muss man sich dem inneren Schweinehund täglich stellen, aber ein leichter Gegner bin ich mittlerweile auch nicht mehr.

2017-01-23T22:58:05+00:00 Mindset|0 Comments

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